Satzung

Satzung der „Faschingsgesellschaft Illesheim 1993 e. V.“

§1 Name, Sitz und Zweck der Gesellschaft

  1. Die Gesellschaft führt den Namen „Faschingsgesellschaft Illesheim 1993 e. V.“ und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Fürth eingetragen werden.
  2. Die Faschingsgesellschaft ist Mitglied im Fastnachtsverband Franken und im Bund Deutscher Karneval.
  3. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Illesheim.
  4. Die Gesellschaft ist der freiwillige Zusammenschluss von Personen zum Zwecke der Pflege und Förderung des fastnachtlichen Brauchtums in der Verwaltungsgemeinde Burgbernheim – Gemeinde Illesheim. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Karnevalssitzungen, Faschingsumzüge, sonstige Faschingsveranstaltungen usw.
  5. Die Gesellschaft ist politisch und konfessionell neutral.
  6. Das Geschäftsjahr beginnt am 01. April und endet am 31. März jeden folgenden Jahres.
  7. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig, diese verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.Mittel der Gesellschaft dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendetwerden. Die  Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln derGesellschaft.
  8. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§2 Mitgliedschaft

  1. Ordentliches Mitglied kann jede volljährige, unbescholtene Personwerden.Bei Kindern und Jugendlichen muss mindestens ein Erziehungsberechtigter ebenfalls Mitglied werden. Der Antrag auf Aufnahme muss schriftlich erfolgen. Über die Ablehnung der Aufnahme und Ausschluss entscheidet dieVorstandschaft.Jedes Mitglied ab 18 Jahren ist beitragspflichtig, ausgenommen Ehrenmitglieder.

  2. Die Mitgliedschaft erlischt
    – durch Tod
    – durch Austritt
    – durch Ausschluss
  3. Der Austritt aus der Gesellschaft erfolgt durch schriftliche Anzeige an den Vorstand. Kündigungen sind mind. 3 Monate vor Ende eines Geschäftsjahres (31.03.) schriftlich einzureichen.

  4. Der Ausschluss aus der Gesellschaft kann ausgesprochen werden:
    a) wenn ein Mitglied sich einer Handlung schuldig macht, die geeignetist, das Ansehen der Gesellschaft gröblich zu schädigen.
    b) bei Nichterfüllung der Beitragspflicht.
    Über den Ausschluss entscheidet mit 2/3 Mehrheit die Vorstandschaft. Der Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied mit eingeschriebenem Brief mitzuteilen.

§3 Beiträge

  1. Über die Höhe des Beitrages wird in der Jahreshauptversammlung entschieden.
  2. Der Beitrag ist einmal jährlich, mindestens bis 30.06. des jeweiligen Jahres, voll zu entrichten.
  3. Bei Eintritt im laufenden Geschäftsjahr ist ein voller Jahresbeitrag zu entrichten.

§4 Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind:

  1. die Mitgliederversammlungen (ordentliche und außerordentliche)
  2. die Vorstandschaft

§5 Die Mitgliederversammlung

  1. Oberstes Organ der Gesellschaft ist die Mitgliederversammlung. DieMitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet mindestens einmal in jedemKalenderjahr statt und ist schriftlich wenigstens 14 Tage vorher unter Bekanntgabeder Tagesordnungspunkte per Einladung sowie zusätzlich durch Anzeige in der „Windsheimer Zeitung“, vom Vorstand einzuberufen. Anträge auf Ergänzung oder Änderung der Tagesordnung sind mindestens 8 Tage vor der Mitgliederversammlungschriftlich beim 1. Vorstand einzureichen. Anträge die später als 8 Tage vor der Versammlung eingehen oder während der Mitgliederversammlung gestellt werden sind zuzulassen wenn 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beschließen.
  2. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied, das das sechzehnte Lebensjahr vollendet hat – auch Ehrenmitglied – eine Stimme. Bei Minderjährigen (ab sechzehn Jahren) ist die Ausübung des Stimmrechts durch die gesetzlichen Vertreter ausgeschlossen; in diesem Fall liegt in der Einwilligung des gesetzlichen Vertreters zum Beitritt des Minderjährigen zum Verein die generelle Einwilligung zu selbständigen Ausübung des Stimmrecht durch den Minderjährigen.
  3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen,wenn:
    a) die Vorstandschaft dies für erforderlich hält.
    b) mindestens 20 % der stimmberechtigten, ordentlichen Mitglieder unter Angabe von Gründen sie schriftlich beantragen.
  4. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erscheinenden beschlussfähig und wird vom 1.Vorstand oder seinem Stellvertreter geleitet. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit.Bei Satzungsänderung ist eine 2/3 Mehrheit der erschienenen ordentlichen Mitglieder erforderlich.
  5. Der Mitgliederversammlung obliegt
    a) die Wahl der Vorstandschaft.
    b) die Entlastung der Vorstandschaft.
    c) Satzungsänderungen
    d) Wahl von 2 Kassenprüfern. Die Kassenprüfer dürfen nicht der Vorstandschaft angehören.
    e) Die Tätigkeit ist streng vertraulich. Die Wahl der Kassenprüfer erfolgt mit der Wahl der Vorstandschaft. Bei Erlöschen der Mitgliedschaft wird von der Vorstandschaft ein Ersatzprüfer kommissarisch bestimmt.
  6. Über jede Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer ein Protokoll zuführen, das vom Vorsitzenden gegenzuzeichnen ist.

§6 Wahlordnung

  1. Wählbar sind alle Personen ab 18 Jahren.
  2. Wählen dürfen alle Personen ab 16 Jahren.
  3. Für anfallende Wahlen wird ein Wahlausschuss gebildet.
  4. Er führt die Entlastung der alten Vorstandschaft und die Neuwahlen durch.
  5. Die Wahlen des 1., 2. Vorstandes, des Präsidenten und des Vizepräsidenten erfolgen in geheimer Wahl. Alle weiteren Wahlen können per Akklamation erfolgen, wenn kein Gegenkandidat zur Abstimmung steht und falls kein Mitglied geheime Wahl fordert.

§7 Die Vorstandschaft

  1.  Die Vorstandschaft bilden:
    a) der 1. Vorstand
    b) der 2. Vorstand
    c) der Präsident
    d) der Vizepräsident
    e) der Kassier
    f ) stellv. Kassier
    g) der Schriftführer
    h) der stellv. Schriftführer
    i) der Jugendleiter
  2. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorstand und der 2. Vorstand. Jeder ist einzelvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis wird festgestellt, dass der 2. Vorstand nur im Verhinderungsfall des 1. Vorstandes vertretungsberechtigtist.
  3. Die Wahl der einzelnen Mitglieder der Vorstandschaft erfolgt in derJahreshauptversammlung auf die Dauer von jeweils 3 Jahren. Wiederwahl ist zulässig. Ein Mitglied der Vorstandschaft kann nicht gleichzeitig in der Vorstandschaft einer anderen Karnevalsgesellschaft sein. Ein Mitglied der Vorstandschaft bleibt so lange im Amt, bis ein Nachfolger bestellt oder gewählt ist.
  4. Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass die Ämter des 1. Vorstandes und des Präsidenten von einer Person ausgeführt werden.
  5. Der 1. Vorstand repräsentiert den Verein bei Veranstaltungen. Er plant Veranstaltungen die nicht in der Faschingszeit sind, er pflegt den Kontakt zu anderen Vereinen. Der 2. Vorstand übernimmt diese Aufgaben wenn der 1. Vorstand verhindert ist.
  6. Der Präsident bereitet die Veranstaltungen in der Faschingszeit vor, hält die Prunksitzungen, pflegt Kontakt mit anderen Karnevalsvereinen. Der Vizepräsident übernimmt diese Aufgaben wenn der Präsident verhindert ist.

§8 Rechte und Pflichten des Vorstandes und der Vorstandschaft

  1. Der Vorstand beruft die Jahreshauptversammlung und die außerordentlicheMitgliederversammlung ein. Sie werden vom 1. Vorstand oder seinem Stellvertreter geleitet.
  2. Zu Ehrenmitgliedern können Mitglieder und Personen ernannt werden,die sich um die Gesellschaft besondere Verdienste erworben haben. Die Ernennung beschließt die Vorstandschaft.
  3. Die Vorstandschaft legt die Ausstattung der Gesellschaft fest.
  4. Die Vorstandschaft ist Vertreter der Gesellschaft bei Faschingsveranstaltungen und anderen geselligen Veranstaltungen.
  5. Die Vorstandschaft fasst Ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
  6. Die Tätigkeit der Vorstandschaft ist ehrenamtlich.
  7. Der Kassier verwaltet die Kasse der Gesellschaft und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Er hat in der Jahreshauptversammlung einen Rechenschaftsbericht zu erstatten.

§9 Auflösung der Gesellschaft

  1. Eine Auflösung der Gesellschaft kann erst dann stattfinden, wenn 51% der ordentlichen Mitglieder in einer außerordentlichen Mitgliederversammlunganwesend sind. Dabei müssen 4/5 der Anwesenden einer Auflösung der Gesellschaft zustimmen.
  2. Bei Auflösung der Gesellschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Großgemeinde Illesheim, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke, vorrangig für den Kindergarten Illesheim, zu verwenden hat.

§10 Haftung

Die Gesellschaft haftet für Schäden oder Verluste, die Mitglieder bei Veranstaltungen erleiden nur soweit wie sie durch bestehende Versicherungen gedeckt sind.

§11 Inkrafttreten der Satzung

Die Neufassung der Satzung wurde in der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 29.Juli 2011 beschlossen und tritt mit Eintragung in das Vereinsregister beimAmtsgericht Fürth in Kraft.

Illesheim, den 29. Juli 2011